Steinhof und Region

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Steinhof bildet eine Exklave des Kantons Solothurn und ist  vollständig vom Gebiet des Kantons Bern umgeben. Karte und Partner Tourismus Region Oberaargau

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Wanderung vom Steinhof zum Seeblick von gerd.li/Steinhof.htm


Eine Viertelstunde später haben wir die Anhöhe von Steinhof erreicht. Das rot-weisse Kantonswappen auf dem Wanderwegzeichen hat den Berner Bären abgelöst und zeigt, dass wir uns nun im Solothurnischen befinden. Trotz seiner isolierten Lage ist der Weiler Steinhof seiner Riesenfindlinge wegen bekannt geworden. Wie schlafende Ungetüme aus der Urzeit liegen sie da, diese Zeugen der Eiszeit. Woher die Steinblöcke wohl stammen mögen, die bei der Gletscherschmelze auf aussichtsreicher Anhöhe liegenblieben? Am Südhorizont zeigt sich, bei klarem Wetter wunderschön zu erkennen, das Panorama der Berner Alpen mit dem «Dreigestirn» Eiger, Mönch und Jungfrau. Ob die Steine von Steinhof ursprünglich von dorther stammen? Nein, die Geologen zeichnen ein anderes Bild. Gesteinsuntersuchungen haben erwiesen, dass die Riesenfindlinge, die da vor uns aufragen, aus dem Wallis kommen. Herantransportiert hat sie der Rhonegletscher, zur Eiszeit der mit Abstand grösste Gletscher der Schweiz. Über dem heutigen - damals natürlich zugefrorenen - Genfersee bog er nach Nordosten und bedeckte das ganze Mittelland bis in die Gegend von Wangen an der Aare. Dort, etwa zehn Kilometer nördlich von unserem Standort, sind seine Endmoränenwälle noch deutlich sichtbar.

Die Findlingsgruppe von Steinhof bildet einen idealen Rastplatz. Kinder und die, die ihre Kindheit noch nicht ganz abstreifen konnten, werden der Versuchung kaum widerstehen können, ihre Kletterkünste an den hierher verschleppten Walliser Felsbruchstücken auszuprobieren. Nicht ganz leicht zu bezwingen ist die Grosse Fluh, mit 1200 Kubikmetern Rauminhalt und 3500 Tonnen Gewicht der grösste Findling im ganzen Mittelland.

Woher die kleinen Kinder kommen

Beide Brocken, die auf dem Rücken des Rhonegletschers eine Reise von nahezu 200 Kilometern hinter sich gebracht hatten, spielen in der Volkskunde eine Rolle als Kindlisteine. Früher erzählte man sich in dieser Gegend, die Säuglinge würden unter Felsblöcken wachsen und müssten dann, wenn die Zeit gekommen sei, von den Müttern hervorgegraben werden - eine Erklärung, die mindestens so originell ist wie jene vom Klapperstorch.

Möglicherweise bewahrte dieser Volksglaube die Riesenfindlinge bei Steinhof vor dem Verschwinden. Im letzten Jahrhundert wurden nämlich überall im Mittelland zahllose Blöcke in Stücke gesprengt; daraus gewann man Baumate-rial, und gleichzeitig kam man zu neuem Kulturland. Das Verschwinden dieser Eiszeitzeugen gab den Anstoss zu ersten naturschützerischen Aktionen. Heute sind die meisten Findlinge unter Schutz gestellt, so auch die bemerkenswerten Blöcke an unserer Wanderroute.

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